Michael Hirte – „Ave Maria – Lieder für die Seele“
Telamo/Johannes Hoffmann
Montag, den 25. September 2017 um 23:43 Uhr

Michael Hirte zwischen Brauerei und Kirchenaltar

Er kennt die Höhen und Tiefen des Lebens. Er hat gelacht, geliebt und geweint. Und immer wieder ist er aufgestanden und hat vor allem nie den Glauben an sich verloren. Aufgeben kam und kommt für Michael Hirte nicht in Frage. Jetzt folgt ein weiteres Highlight dieser Karriere.

Mit den 15 Liedern seiner neuen CD zeigt er uns, dass es immer weiter geht und welche Kraft in einem Menschen steckt. Kraft, die der 52-Jährige mit seinen Liedern weiterschenkt. Ave Maria – Lieder für die Seele. 

Michael Hirte: Mit Ave Maria gewann er das Supertalent

Es war ihm wichtig, das Ave Maria noch einmal aufzunehmen. Den Song, mit dem für ihn vor knapp zehn Jahren alles begann. „Ich wollte ihn diesmal unbedingt in A-Dur aufnehmen, der Originaltonart von 2008. Beim Spielen im Tonstudio habe ich die Augen geschlossen und hatte das Gefühl, wieder beim Supertalent auf der Bühne zu stehen….“.

Michael Hirte – „Ave Maria – Lieder für die Seele“
Telamo/Johannes Hoffmann

2018 ist für Michael Hirte ein großes Jahr, ein Anlass zum Innehalten und auch Zurückschauen. 2018 ist sein  „Supertalent-Jubiläum“. Die Tonart hat er nicht nur beim Ave Maria, dass diesem Album auch aus gutem Grund den Namen gibt, beibehalten – der überwältigende Erfolg hat den bescheidenen Mann und hilfsbereiten Menschen Michael Hirte in all den Jahren nicht verändert. Er hat sich seinen Kern, seine Großherzigkeit und seine Seele bewahrt.

Michael Hirte: Von der Straße in das Licht der Bühnenscheinwerfer

„Das Supertalent war mein Strohhalm, an den ich mich klammerte. Durch die Teilnahme an der Sendung erhoffte ich mir, die Chance zu bekommen, bei einer Band im Hintergrund spielen zu können und jemand Schönes, Berühmtes singt und lächelt vor der Kamera. Dafür würde es dann ein paar Mark geben, mit denen ich im Idealfall meine Schulden abbezahlen könnte, die sich angesammelt hatten und durch das Geld von der Straße nicht weg zu bekommen waren. Ja und wie es dann weiter ging, ist ja allen bekannt. Es passierte das für mich Unfassbare: Ich wurde zum Supertalent 2008 gewählt.“

Diese Freude, das unbändige Staunen über das unverhoffte Glück, all seine Zuversicht, die er in diesem Moment verspürten legt er nun auch in diesen einen, kraftvollen Song: One Moment in time.

 „Auch heute noch denke ich oft, ich bin in einem langen, wundervollen Traum. Ich bin dankbar, dass ich mit meiner Musik den Menschen Kraft geben kann. Es tut so gut zu sehen, wie die Augen der Leute zu leuchten anfangen, wenn ich ihnen Melodien wie Le Rêve, vorspiele. Melodien, an denen kostbare Erinnerungen hängen. Glückliche und traurige, und alle sind sie ein Teil von uns. Und bei manchen Liedern, da werden sie eben wieder wach. So wie bei mir bei den ausgewählten Liedern dieses Albums.“.

Michael Hirte – „Ave Maria – Lieder für die Seele“
Telamo/Johannes Hoffmann

Michael Hirte über seine Kindheit in der DDR

Aus einem spontanen A capella –Duett bei einer Veranstaltung geboren, hat sich diese Begegnung und Verbindung mit Nino de Angelo tief eingeprägt. Jenseits von Eden hat Michael Hirte daraufhin mit viel Hingabe in die Sprache seiner Mundi übersetzt. Wenn man dieses ausdrucksstarke Instrumentalstück hört, verfliegt jeder Zweifel und  Michaels positive Lebenseinstellung steckt an: Jeder Tag ist wertvoll und man sollte gegenseitig aufeinander achten und darauf, dass man allen Leuten, der Natur mit Respekt begegnet. Michael ist es ein Bedürfnis, Anderen, die wie er früher auf Hilfe angewiesen sind, Zuversicht und Hoffnung zurückzugeben. Seine Sprache ist die der Musik.

Seine Kindheit war nicht immer einfach gewesen. Michael Hirtes Eltern waren Gaststättenbetreiber und sind in der ehemaligen DDR deshalb auch mehrfach umgezogen. Immer hieß es: neue Leute, neue Schule, neue Umgebung. Diese Abschiede und die damit verbundenen Veränderungen und die Anpassung an ein neues Umfeld, haben den Jungen zu der Persönlichkeit gemacht, die er heute ist:

„Ich habe gelernt auf Menschen zuzugehen und trotz der Ortswechseln und neuen Freundeskreisen, die ich mir immer wieder neu aufbauen musste, das Beste  für mein Leben zu ziehen. Als Kind war es oft nicht einfach, die Abschiede zu verkraften und sich auf Neues einzustellen. Heute liebe ich es, unterwegs zu sein. Auch wenn viele Abschiede schmerzlich und für immer wahren…“.

The Last Farewell erinnert nicht nur an seine Mutter, sondern auch an liebe Freunde, die für immer gegangen sind und die er loslassen musste.

Michael Hirte: Ostsee und die Stille der Berge

Michael Hirte liebt die Ostsee und die Weite des Meeres, aber auch die Stille der Berge – diesen  einmaligen  „Sound of Silence“. Wenn ihm  doch mal der Mut fehlt und er so richtig müde ist, zieht es ihn dort hin, um wieder Kraft zu tanken. Dort fühlt er sich wohl. Das Meer und die Berge sind für ihn Orte der Stille. „Wie Kirchen, in denen ich für meine Lieben immer eine Kerze anzünde und vor allem gerne meine Konzerte gebe und für die Leute spiele“, damit sie Abstand vom Alltag finden und Frieden. Mehr denn je braucht die Welt „Ein bisschen Frieden“. Den Videoclip zum orchestral arrangierten und neu interpretierten  „Hallelujah“ von Leonard Cohen, einem seiner absoluten Lieblingslieder, hat Michael Hirte daher auch in einem Kloster in Bozen aufgenommen.

Michael Hirte – „Ave Maria – Lieder für die Seele“
Telamo/Johannes Hoffmann

Als er damals noch Arbeit suchend nach Potsdam gezogen ist,  hat  Michael Hirte Anschluss in seiner Gemeinde bei den Baptisten gefunden. Sein Tauflied aus dem Jahre 2000 „Jesus, zu Dir kann ich so kommen wie ich bin“ ist auch sein Lebensmotto geworden ist. Und weil man sich und anderen das gar nicht oft genug sagen kann, hat er auch „So bist du“ mit aufs neue Album genommen.

„Es bringt nichts sich zu verbiegen. Man muss so sein wie man ist. Gott und Jesus fragen auch nicht. Sie nehmen jeden so wie er ist. Keiner ist perfekt. Egal an was oder wen man glaubt. Träume, Glaube, Hoffnung sind so wichtig im Leben. Man darf sich einfach nicht aufgeben. Es geht immer irgendwie weiter“.

Auch “Von guten Mächten“, das Duett mit Jürgen Fliege, erzählt von dieser Zuversicht, die Michael Hirte unerschütterlich ausstrahlt. Wie alle Songs des Albums, getragen von den wunderschönen Klängen eines mit über 30 Streichern besetzten Orchesters aus Riga! Als passionierter Live-Musiker waren die Tonaufnahmen mit diesem großartigen Klassik-Ensemble für ihn natürlich auch diesmal wieder ein Fest!

Michael Hirte – „Ave Maria – Lieder für die Seele“
Telamo/Johannes Hoffmann

Michael Hirte: Eine eigene Melodie ist auf den endlosen Fahrten entstanden

Innere Werte, ehrliche Gefühle sind ihm bis heute das Wichtigste. Die Instrumentalversionen von „Wer Liebe lebt (ist niemals allein)“, „Merci Chérie“ und „Imagine“ beschreiben seine ansteckende Bereitschaft, das Leben aktiv zu gestalten und sich nicht ins Schicksal zu ergeben, um an Rückschlägen und Schwierigkeiten zu verzweifeln.

Die  Liebe und Zuversicht, die er aus seiner Musik schöpft und die ihm bei seinen Konzerten entgegengebracht wird, nimmt er mit offenen Armen an, um sie im nächsten Atemzug wieder  durch sein seelenvolles Spiel zu verschenken. Eine ganz besondere Melodie ist ihm auf seinen langen Fahrten eingefallen und hat ihn in während der Vorbereitung des Albums begleitet. „Irgendwann wusste ich, das ist es“: „Michaels Ave“.

Michae Hirte: Eine ganz besondere DVD und eine gigantische Fanbox

Zwischen der CD-Aufnahme und dem Album- Release ging es für Michael noch zum Videodreh in eines seiner privaten Paradiese. Nach Südtirol.  In den malerischen Kapellen und Klöstern spürt man den Hauch von Ewigkeit und auf den Gipfeln der Berge geht der Blick weit bis zum Horizont.

Zur CD Ave Maria wurde dort ein TV-Special Ave Maria – Lieder für die Seele aufgenommen, das  im deutschen Musikfernsehen ausgestrahlt wird.  Und weil es das TV-Special von Michael Hirte auch als DVD gibt, kann jeder die Musik-Videos und Gespräche mit ihm, wann immer man möchte, daheim anschauen. „Denn es ist so großartig, solche Fans wie Euch zu haben. Ohne Eure Unterstützung in den zurückliegenden Jahren seit 2008 wäre das alles nicht möglich.“  Danke sagt Michael Hirte deshalb auch aus ganzem Herzen mit dem Duett „Wie dankbar ich bin“, für das er mit der großartigen Monika Martin eine seelenverwandte Sängerin zu einem bewegenden Duett eingeladen hat.

Michael Hirte – „Ave Maria – Lieder für die Seele“
Telamo/Johannes Hoffmann

Die CD und DVD „Ave Maria – Lieder für die Seele“ gibt es erstmalig auch als Fan-Box mit einer limitierten  Michael Hirte-Mundharmonika zum Mitspielen. Keine Angst vorm ersten Mal – sie finden schon den richtigen Ton, wenn sie sich darauf einlassen und die Harmonie spüren, die uns Michael Hirte mit seiner Musik schenkt. „Ich hoffe sehr, dass ich Euch noch viele weitere Jahre mit meiner Musik berühren und bewegen darf. Jetzt wünsche ich Euch viel Freude mit meinem neuen Album AVE MARIA.“

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